Interpellation: Dubiose Vergabe von Minenlizenzen im Kongo. Rolle der Firma Glencore und des IWF

Am 13.3.2012 hat Nationalrätin Ursula Wyss (SP) eine Interpellation zu den Geschäften Glencores im Kongo eingereicht:

SF DRS berichtete am 5. März 2012 über die Vergabe von Minenlizenzen in der Demokratischen Republik Kongo. Dabei gingen Minenrechte zu Schleuderpreisen an eine Briefkastenfirma in den British Virgin Island ("Biko"), die eine Korrespondenzadresse in Zürich hat. Biko gehört dem israelischen Geschäftsmann Dan Gertler, einem engen Vertrauten des kongolesischen Präsidenten und eine Schlüsselfigur bei der Vergabe von Minenlizenzen. Dan Gertler ist Partner von Glencore, u.a. in der Firma Kansuki Investments. Diese verzichtete auf ein Vorkaufsrecht für Anteile an der Kansuki-Mine, bevor diese zu einem Zehntel ihres geschätzten Wertes an Biko verkauft wurde. Verkäufer war die staatliche kongolesische Gécamines, das Geschäft ging also zu Lasten des kongolesischen Volkes.
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