Online Petitionen

Jede Minute der Solidarität zählt!
Hier können Sie online Petitionen unterzeichnen und Protest- oder Solidaritätsmails verschicken. Nach dem Unterzeichnen schicken Sie den Link an Freunde und Bekannte weiter, um eine breite Öffentlichkeit zu schaffen!

1.12.2016: Nestlé darf nicht noch mehr Wasser in Evart (Michigan, USA) abpumpen!
Nur 120 Meilen von Flint entfernt befindet sich die Stadt Evart, in der seit zwei Jahren Wassermangel herrscht. Nun hat der Bundesstaat Michigan Nestlé die Erlaubnis erteilt, die dort abgepumte Wassermenge zu verdoppeln...und dafür gerade mal 200US-Dollar pro Jahr zu bezahlen. Dies nachdem in Flint - wo Nestle ebenfalls Unmengen von Wasser abpumpt - seit Januar der Notstand herrscht: Die BürgerInnen wurden über zwei Jahre mit verseuchtem Wasser versorgt. 2014 wurde die Wasserversorgung von Flint umgestellt. Statt das Wasser wie bisher aus Detroit zu beziehen, sollte es kostengünstig aus einem nahe gelegenen Fluss kommen. Dazu wurde es durch alte Rohre in die Stadt geleitet. Weil das Wasser nicht ausreichend behandelt wurde, löste es Blei aus den Leitungen – die 100 000 Bewohner der Stadt klagten vermehrt über schlechte Gerüche, Kopfschmerzen und Hautausschläge.
Kein Wunder sind die BewohnerInnen von Evart über den neusten Coup der Bundesregierung und des Konzerns erzürnt...
Hier Petition unterschreiben!

7.11.2016: Nestle soll Brandopfer in Bangladesh entschädigen
Im September starben 34 Angestellte, als in einer Fabrik in Bangladesh ein Feuer ausbrach. Die Fabrik produzierte Verpackungen für Nestlé und British American Tobacco (BAT). Dieser Unfall wäre vermeidbar gewesen - und zeigt einmal mehr, dass Multis wie Nestlé den Profit über Menschenleben stellt. Multis unternehmen zu wenig, um sicherzustellen, dass Angestellte in der Zufiegfererkette auch unter sicheren Bedingungen arbeiten können.

Verlange von Nesté und BAT, dass sie die Opfer des Unfalls entschädigen und in Sicherheitsvorkehrungen in allen Zuliefererfirmen investieren! Unterschreibe hier die Petition!
Zur Petition von SumOfUs
Mehr dazu

11.10.2016: Stop dem Export von Syngentas Paraquat aus China!
Chinesische Aktivisten machen sich Sorgen um die geplante Übernahme von Sygenta durch ChemChina. Nachdem das chinesische Landwirtschaftsministerium das Pestizid Paraquat von "mittel" auf "extrem giftig" umklassifiziert hat, wurde dessen Gebrauch in China verboten. Erlaubt ist hingegen der Export von Paraquat, Syngenta hat seine Paraquat-Produktion in China sogar erhöht.

Mit einem offenen Brief wenden sich verschiedene Organisationen weltweit an die chinesische Regierung, damit die Paraquat-Produktion in China verboten wird.
Mehr Informationen und offener Brief unterschreiben

6.10.2016: Widerstand gegen CETA in letzter Minute!

Nachdem Österreichs Bundeskanzler Kern Widerstand gegen das Freihandelsabkommen mit Kanada CETA angekündigt hatte, musste dieses nachverhandelt werden. Mit einem offenen Brief fordert die NGO WeMove.Eu Kern auf, standhaft zu bleiben.


"Diese Freihandelsabkommen bringen unter dem Deckmantel des Freihandels in Wahrheit eine massive Machtverschiebung zugunsten global agierender Konzerne und zulasten der demokratischen Mitbestimmung, der demokratischen Politik", sagte Kern der österreichischen Tageszeitung "Standard" zufolge. In diese Kritik bezog der Regierungschef nicht nur Ceta, sondern auch TTIP mit ein, das noch nicht fertig verhandelte geplante Abkommen der EU mit den USA. Bei der Gestaltung der Wirtschaft müsse es aber eine demokratische Mitbestimmung geben, argumentiert Kern.

Nach einem Treffen zwischen Kern und Juncker ist die von Österreich verlangte Zusatzerklärung zum umstrittenen Freihandelsabkommen nun fertig. Die Erklärung ist Mittwochabend an die EU-Mitgliedstaaten rausgegangen und wird jetzt auf technischer Ebene diskutiert.

Nächste Woche sollen sich die EU-Botschafter mit der Erklärung und mit dem CETA-Abkommen befassen und dann der EU-Handelsministerrat am 18. Oktober in Luxemburg. Planmäßig soll CETA beim EU-Kanada-Gipfel am 27. Oktober in Brüssel unterzeichnet werden.

Helft mit, diese Unterzeichnung zu verhindern und unterschreibt den offenen Brief und die Petition!

Offener Brief an Kern von WeMove.Eu
Den CETA-Hammer aufhalten (Petition von COMACT)

5.10.2016: Kein Wasserabbau von Nestlé in Ontario!
Nestlé kann es nicht lassen: Vor wenigen Wochen wurde bekannt, wie Nestlé den Menschen einer Wüstenstadt in den USA das Wasser abgräbt - um es den Bewohnern der Region abgefüllt in Flaschen teuer zu verkaufen.

In Kanada setzt der Lebensmittelriese noch eins obendrauf: In der größten Provinz, Ontario, setzt Nestlé alles daran, die Kontrolle über das Grundwasser der Region zu erlangen. Leider mit Erfolg: Gerade erst hat Nestlé einer weiteren Stadt die Wasserrechte streitig gemacht - und riskiert so, dass die Stadt die langfristige Trinkwasserversorgung ihrer Bewohner nicht sicherstellen kann.

Schließen sie sich mehr als 200.000 SumOfUs Mitglieder an und helfen Sie uns mit Ihrer Stimme Nestlés Vormarsch in Kanadas größter Provinz zu stoppen!

Hier Petition unterschreiben!

3.10.2016: Petition "Menschenrechte vor Profit"

Auch in Deutschland setzen sich Organisationen analog zur Konzernverantwortungsinitiative in der Schweiz dafür ein, dass der geplante Nationale Aktionsplan für Wirtschaft und Menschenrechte gesetzliche Regelungen beinhaltet.


Die Sendung MONITOR zeigt, wie der Plan im Interesse der Industrie immer weiter entschärft wurde – vor allem durch das Bundesfinanzministerium, das mit dem Thema eigentlich gar nicht betraut ist. Offenbar das Ergebnis eines hemmungslosen Lobbyprozesses.

Nun fordert das "Bündis zivilgesellschaftlicher Organisationen die Verankerung menschenrechtlicher Sorgfaltspflichten" mit einer Petition die Bundeskanzlerin Angela Merkel und den Vizekanzler Sigmar Gabriel dazu auf, sich für die rechtlich verbindliche Verpflichtung zur Einhaltung von Menschenrechten im Ausland für deutsche Unternehmen einzusetzen.
Hier Petition unterschreiben!

27.9.2016: Petition "Stopp Corporate Abuse"
Ein internationales Bündnis von Nichtregierungsorganisationen fordert die EU und ihre Mitgliedstaaten mit der Petition „Stop Corporate Abuse“ auf, sich konstruktiv an den UN-Verhandlungen über einen „Treaty“ zu beteiligen. In Deutschland verlangen das CorA-Netzwerk und Partnerorganisationen in einer Medienmitteilung von Bundesregierung, die Verhandlungen für ein Menschenrechtsabkommen zu transnationalen Unternehmen auf UN-Ebene nicht länger zu boykottieren.
Mehr Infos und Petition unterschreiben!

23.9.2016: Council of Canadians ruft Nestlé-Boykott aus

Am 22. September hat die NGO Council of Canadians mit der bekannten Vorsitzenden und Wasseraktivistin Maude Barlow den Nestlé Boykott ausgerufen.


Grund dafür ist Nestlés ungestoppten täglichen Wasserabbau von über 4 Millionen Liter pro Tag in Ontario, trotz der herrschenden Trockenheit. Dabei bezahlt Nestlé nur gerade 3.71$ pro Million Liter Wasser, d.h. weniger als 15$ pro Tag, um es danach abgefüllt in Flaschen zu einem x-fachen Preis zu verkaufen.

Zwischen 2011 und 2014 sankt der Wasserspiegel der Quelle, aus der Nestlé das Wasser bezieht um 1.5 Meter, gleichzeitig stieg die Abbaumenge um 33 Prozent.

Dies ist nur ein Beispiel. An vielen anderen Orten in Kanada, aber auch in den USA versucht Nestlé die Grundwasserressourcen auszubeuten. Doch es regt sich immer mehr Widerstand dagegen!
Hier Bekenntnis zum Boykott abgeben

15.9.2016: Petition "Schluss mit dem schmutzigen Treibstoffgeschäft!"
Der am 15.9.2016 von Public Eye publizierte Report „Dirty Diesel“ enthüllt, dass Schweizer Rohstoffkonzerne lasche afrikanische Standards gezielt ausnutzen um dort stark schwefelhaltige Treibstoffe zu verkaufen, die sie selber produzieren und liefern. Diese sind in Europa längst verboten. Damit tragen die Firmen massgeblich zur rasant steigenden Luftverschmutzung in Afrikas Städten bei und gefährden die Gesundheit von Millionen von Menschen. In einer an Trafigura adressierten Petition fordern Public Eye und seine westafrikanischen Partner vom Genfer Rohstoffriesen weltweit künftig nur noch Treibstoffe zu verkaufen, die den europäischen Standards entsprechen.
Hier Petition unterschreiben!
Mehr Informationen

5.9.2016: Petition "Stopp Benzol"

Millionen Arbeiterinnen und Arbeiter in China produzieren Smartphones, Tablets und Computer für den westlichen Markt. Dabei kommen sie allzu oft mit dem hochgiftigen Lösungsmittel Benzol in Berührung – ohne jegliche Schutzausrüstung.


Weltweit leiden rund 300’000 Menschen an den Folgen einer Benzolvergiftung, jährlich sterben Tausende von ihnen. In der Schweiz und anderen westlichen Ländern ist der industrielle Einsatz von Benzol deshalb seit langem verboten.

Die Schweizer Mobiltelefon-Verkäufer sind als Teil der Lieferkette mitverantwortlich, wenn Arbeiterinnen und Arbeiter an den Folgen von Benzol sterben. Das Verhalten dieser Unternehmen in Sachen Sorgfaltspflicht ist jedoch mittelmässig bis inakzeptabel.

Verlangen Sie deshalb von den CEOs von Swisscom, Sunrise, Salt und Mobilezone, dass sie sich für eine Benzol-freie Produktion von Elektronikartikeln einsetzen! Damit die Doppelmoral bezüglich Benzol und das unerträgliche Leiden der Opfer ein Ende nimmt.
Hier Petition unterschreiben!
Medienmitteilung, Studie, Bilder auf der Website von BFA/Fastenopfer

21.6.2016: Gegen TISA, TTIP und CO.: Offener Brief an Bundespräsident Johann Schneider-Ammann
Am 21. Juni ist eine nationale Koalition gegen TISA und TTIP lanciert worden. Initiiert von den Juso tragen rund 20 Organisation und Parteien die Koalition.

Die Opposition gegen TISA (Dienstleistungsabkommen) und TTIP (Transatlantic Trade and Investment Partnership) erhält starken Aufwind durch die Lancierung einer Koalition, der neben Alliance Sud, die SP, die Grünen, die Juso, die jungen Grünen, Greenpeace, die Gewerkschaften der öffentlichen Dienste, die Digitale Gesellschaft u.a.m. angehören. Die Koalition fordert Transparenz bei den Verhandlungen und im Fall eines Abschlusses, dass das TISA-Abkommen den fakultativen Referendum unterstellt wird. Die Koalition hat einen offenen Brief an Bundesrat Johann Schneider-Ammann verfasst, der von allen unterschrieben werden kann.
Hier offener Brief unterschreiben