Am 24. und 25. Januar 2012 stehen der Nahrungsmittelkonzern Nestlé und die Schweizer Sicherheitsfirma Securitas in Lausanne (Schweiz) wegen Bespitzelung der globalisierungskritischen Bewegung Attac vor Gericht. Mit dem Prozess, der lange auf sich hat warten lassen, wird endlich der Schleier der Verschwiegenheit gelüftet, der sich über den Bespitzelungsskandal gelegt hat.
Als Nestlé-Präsident Brabeck an der Aktionärsversammlung 2010 von der Schweizer Menschenrechtsorganisation Multiwatch gefragt wurde, was Nestlé gegen diese Spitzelaktivitäten unternommen habe und ob er garantieren könne, dass Nestlé keinen solchen Handlungen mehr nachginge, entgegnete er nur ausweichend, Überwachung und Infiltration seien keine Nestlé-Politik. Noch ein Jahr zuvor hatte er das Handeln von Nestlé mit der absurden Anschuldigung begründet, Attac sei eine gewalttätige Organisation und Nestlé habe sich schützen müssen.
Mehr Informationen zu Nestlégate
| Tragen Sie bitte Ihre E-Mail Adresse in das "Von"-Feld ein und "unterschreiben" Sie den Brief mit Ihrem Namen. |
||||||||||||||
|
||||||||||||||
